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Bildung und Schule
Beste Bildung für Alle ist die sozialdemokratische Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der Bildungsstand entscheidet über individuelle Lebensperspektiven, berufliche Möglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe jedes Einzelnen. Bildung ist für die Persönlichkeitsentwicklung unersetzlich.
Unsere Ziele sind Chancengleichheit in der Bildung und Aufstieg durch Bildung für Alle. Dies zu erreichen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wissen und umfassende Bildung werden immer wichtiger. Wir brauchen in Zukunft mehr gut ausgebildete und hoch motivierte Fachkräfte. Der demographische Wandel und die steigenden Anforderungen an die Qualifikation der Beschäftigten in den wissensintensiven Industrien und Dienstleistungen machen Investitionen in Bildung immer notwendiger.
Im Kreis Groß-Gerau war und ist Bildungspolitik schon immer ein Schwerpunkt sozialdemokratischer Politik. In den Ausgaben für Bildung sehen wir eine Investition in die Zukunft, die auch mitentscheidend für unseren künftigen Wohlstand ist. Einen Investitionsstau in diesem wichtigen Zukunftsfeld können und wollen wir uns nicht leisten. Auch nicht in Zeiten des Sparzwanges!
Wir wollen das umfangreiche Schulsanierungsprogramm zügig abschließen.
Bei der Planung sollen fortschrittliche Standards (Ganztagsangebote, Energieeffizienz, moderne IT – Ausstattung) berücksichtigt werden. Gemeinsam mit den Baumaßnahmen sollen die Schulhöfe in Bewegungsflächen umgestaltet werden. Dies soll in Kooperation mit den Schulgemeinden geschehen.
Echte Ganztagsschulen wohnortnah
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In der letzten Legislaturperiode ist es uns gelungen an vielen Schulen das Ganztagsangebot umzusetzen.
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Unser Ziel ist es, unser Programm weiter fortzusetzen und überall gute und wohnortnahe Ganztagsschulen einzurichten.
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Pädagogische Mittagsbetreuung stellt nur den Einstieg einer Schule in die Ganztagsschule dar und bedarf einer personellen und sachlichen Weiterentwicklung
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Das Angebot, einschließlich eines gesunden Mittagessens, muss für alle Schülerinnen und Schüler kostenfrei sein.
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Wir wollen, dass kein junger Mensch die Schule ohne Schulabschluss verlässt
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Jedes Kind erhält bereits in der Kindertagesstätte einen Förderplan der in Zusammenarbeit mit den Eltern erstellt wird
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Der fortgeschriebene Förderplan begleitet das Kind während der gesamten Schulzeit
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Eine rechtzeitige Beratung und Berufswegeplanung an allen Schulen ab Klasse 8 wollen wir umsetzen
Bessere Qualität der Schulen durch Ausbau der Schulsozialarbeit
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Schule ist weit mehr als eine Bildungseinrichtung.
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Schulsozialarbeit leistet präventive Erziehungsaufgaben und vermeidet das Zurücklassen von Einzelnen.
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Sie ist auszubauen, auch an Grundschulen und im Zusammenhang mit mehr Ganztagsschulen.
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Schulsozialarbeit knüpft ein enges Netz zwischen Eltern, Lehrern, Beratungsstellen und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe.
Inklusion als pädagogisches Prinzip
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Seit der Ratifizierung der UN-Behindertenkonvention im Jahre 2008, darf niemand wegen einer Behinderung aus dem allgemeinen Schulsystem ausgeschlossen werden.
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Deshalb muss das gemeinsame Lernen pädagogisches Prinzip werden.
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Förderangebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung sollen wohnortnah verbessert werden.
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Die baulichen Voraussetzungen dafür wollen wir schaffen.
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Das Land hat die personellen und finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Wir wollen, dass Schulen mehr Selbstständigkeit erhalten und sich als Teil einer vielseitigen Bildungslandschaft verstehen
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Die Einzelschule muss ein transparentes, verlässliches und flexibles Gesamtbudget vom Land und den Kommunen erhalten, um über Handlungsspielräume für die Erfüllung der Bildungsbedürfnisse vor Ort zu verfügen.
Wir wollen allen Menschen im Kreis Groß-Gerau ein lebensbegleitendes Lernen ermöglichen
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Lebensbegleitendes Lernen ist eine kommunale Aufgabe.
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Dazu gehören die Familien- und Jugendhilfe, der Schulträger, die Fort- und Weiterbildung im beruflichen Bereich und die Erwachsenenbildung.
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Zentren für Lebensbegleitendes Lernen sind Bildungseinrichtungen wie die Kreisvolkshochschule, die Schule für Erwachsene und berufliche Schulen. Freie Bildungsträger können mitwirken.
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Persönliche Entwicklung, um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, dazu gehören Sprachförderung für Migrantinnen und Migranten.
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Alphabetisierungsprogramme dürfen nicht an mangelnden Finanzmitteln scheitern.
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Bildungsangebote für Seniorinnen und Senioren sind zu integrieren
