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Umschalten auf erneuerbare Energien
Der Klimawandel bestimmt die Zukunft unseres Planeten und damit die Zukunft der Menschen. Seine Auswirkungen treffen unsere Kinder und Enkel mehr als uns – aber wir haben sie weitgehend zu verantworten. Klimawechsel ist inzwischen keine Frage mehr des „ob“ sondern ausschließlich des „wie stark“. Zu den Auswirkungen werden Naturkatastrophen – Überschwemmungen wie Dürren – Gesundheitsschädigungen, Missernten, Veränderungen von Flora und Fauna gehören. Noch können wir einen Teil der Auswirkungen mindern. Erfolgversprechende Entlastungen bringen das Reduzieren des Energieverbrauchs und das Umschalten auf erneuerbare Energien – und zwar ab sofort.
Damit fördern wir die Wirtschaftskraft, stärken die regionale Wertschöpfung, schonen unsere Ressourcen, vermeiden den Ausstoß von CO2, schützen unsere Umwelt, bewahren die Schöpfung und machen hochgefährliche Technologien wie die Atomenergie überflüssig.
Deshalb wollen wir „50-%-Kreis“ werden und bis 2030 mindestens die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs innerhalb unseres Kreises mit Erneuerbaren Energien abdecken.
Wir wollen, dass der Kreis Groß-Gerau eine Vorbildrolle bei der notwendigen Energiewende übernimmt und damit neben der Chance für mehr Nachhaltigkeit auch neue Arbeitsplätze in Mittelstand, Handwerk und den neuen Technologien realisiert werden können, damit die Wertschöpfung in unserem Kreis bleibt.
Dazu sind die in den Riedwerken zusammengeschlossenen Gesellschaften ein wirkungsvolles und effizientes Umsetzungsinstrument.
Vielfältige Maßnahmen können darüber hinaus dazu beitragen, dass der Kreis Groß-Gerau diese Vorbildrolle bei der Energiewende aktiv wahrnimmt:
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Unterstützung der Gemeinden bei der Ausweisung von Flächen für den Bau von Windkraftanlagen.
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Unterstützung der Kommunen bei der Erarbeitung städtebaulicher Konzepte für die Integration von Klein-Windenergie-Anlagen in bebauten Gemeindegebieten.
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Das Erstellen eines „Kreis-Energiehaushalts“, in dem alle Ausgaben des Kreises Groß-Gerau für Energie gesondert festgehalten sind. Dieser wird Grundlage für alle neuen Entscheidungen auf dem Energiesektor.
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Ein Energie-Audit für alle Kreis-Gebäude mit Einführung einer Energiebuchhaltung laufender Verbrauchskontrolle und einer jährlichen Verbrauchsbilanz
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Das Anbieten der Dach- und Fassadenflächen kreiseigener Gebäude und anderer Bauten (Parkplatzüberdachungen, Lärmschutzwände) für private Solar-Betreiberprojekte, soweit sie nicht selbst genutzt werden können oder sollen.
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Organisation einer Bürgerbeteiligung für Solarstromanlagen
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Die Möglichkeiten einer intelligenten Koppelung von Wasserwirtschaft, Abfallbeseitigung und Nutzung Erneuerbarer Energien müssen überprüft werden.
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Umstellung des Fahrzeug- und Verkehrsmittelparks (auch des öffentlichen Nahverkehrs) soweit möglich auf Elektrofahrzeuge, die mit Strom aus Erneuerbaren Energien betankt werden.
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Die Biomasse-Erzeugung und -verwertung fördern, ohne dass dabei Monokulturen entstehen und ein Artenrückgang droht.
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Positive Ergebnisse der geothermischen Untersuchungen vorausgesetzt, wird der Kreis den Bau entsprechender geothermischen Anlagen planungsrechtlich unterstützen.
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Wir wollen die Einführung erneuerbarer Energien durch intelligente
Finanzierungsmodelle beschleunigen -
Der Kreis Groß-Gerau soll Informations- und Bildungsinitiativen im Bereich der erneuerbaren Energien auf den Weg bringen, z. B. im Bereich der schulischen und beruflichen Ausbildung
