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PRESSEMITTEILUNG:
16. März 2011
„Biblis muss für immer vom Netz“
Debatte um Atomkraft muss weltweit geführt werden
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Thomas Will warf der Bundesregierung in diesem Zusammenhang ein „eklatantes Versagen in der gesamten Energiepolitik“ vor: Die Abkehr vom rot-grünen Atomausstieg sei eine krasse Fehlentscheidung gewesen: „Ohne schwarz-gelb wären die ältesten deutschen Atommeiler schon lange abgeschaltet.“ Es gehe nicht um die Gewinne der Atomindustrie, sondern um die Sicherheit der Menschen: „Deshalb muss die Laufzeitverlängerung nicht nur ausgesetzt, sondern rückgängig gemacht werden!“
Statt auf technisch nicht beherrschbare Risikotechnologien zu setzen, solle die Förderung regenerativer Energien jetzt endlich auch in Berlin Chefsache werden: „Wir müssen sofort und radikal umsteuern, im eigenen Interesse, vor allem aber auch für die Zukunft unserer Kinder und Enkel.“ Für Thomas Will reicht es aber nicht aus, diese Debatte nur in Deutschland zu führen. „Radioaktivität hält sich nicht an Ländergrenzen“ – für ihn muss dringend ein Paradigmenwechsel in der Europäischen Union erfolgen, auch mit Blick auf die Reaktoren in Frankreich.

